Bodengutachten für den Baugrund

Vor knapp zwei Wochen erst unterschrieben tat sich heute schon etwas auf unserem Grundstück. Ein junger Mann tuckerte mit einer Maschine über die Wiese und zog sich ein paar Bodenproben. Sah recht spannend aus …

Entnahme von Bodenproben

Schon ein paar Tage später erreichte uns übrigens ein entsprechender Bericht dazu. ich habe keine Ahnung, was „Schluff“ ist, aber zumindest konnte man dem bericht entnehmen, dass wir wohl eine recht derbe Schicht Schotter unter das haus bringen dürfen …

Zusammensetzung des Bodens unter dem künftigen Haus
Unterbau des künftigen Hauses

An dieser Stelle gibt es mit Eugenias Vater auch noch etwas Gesprächsbedarf. Da er ja vor einiger Zeit selbst ein Haus gebaut hat (und die Betonung liegt auf „selbst gebaut“ im wörtlichen Sinn und meint nicht „in Auftrag gegeben“), kennt er sich noch ein wenig aus und vorsichtig formuliert empfindet er den Unterbau schon etwas übertrieben.

Aber wenn es so im Gutachten steht, dann wird das schon seine Richtigkeit haben. Es kommt ja schließlich auch nen ordentlicher Klotz drauf und wir möchten ja vermeiden, dass es irgendwo Risse oder ähnliches gibt.

Ein paar Fotos vom Grundstück hat der Gutachter übrigens auch gemacht. Wieder etwas fürs Familienalbum 🙂

Fotos vom Baugrundstück aus dem Bodengutachten

Das haben wir so nicht bestellt …

Der Vertrag war unterzeichnet aber eines bereitete uns doch größere Bauchschmerzen. Die beigefügten Pläne. Die entsprachen nämlich so überhaupt nicht dem, was wir haben wollten.

Plan unten
Plan oben

Das mag zwar in Anlehnung an das Musterhaus in Wuppertal hinkommen aber wir hatten ja andere Bedürfnisse. Jetzt haben wir einen Plan unterschrieben von etwas, das wir nicht wollten – kein gutes Gefühl.

Also haben wir direkt noch einmal mit unserem Verkaufsberater den Kontakt gesucht – aus gründen der Belegbarkeit schriftlich – um die Angelegenheit zu besprechen. Hier wurde uns dann versichert, dass man für einen Vertrag irgendeine Grundlage bräuchte, da man nicht bei Null anfangen könne. Die Pläne würden mit dem ersten Architektengespräch dann auf unsere Bedürfnisse angepasst.

Puh! Jetzt konnten wir wieder ruhiger schlafen … und wir hatten noch ein paar Tage Zeit, um eine Skizze nach unseren Wünschen zu erstellen – mal sehen, was dabei herauskommt.