Grob abgesteckt

Heute kam das Vermessungsbüro vorbei und hat mit deutscher Präzision ein paar Holzpflöcke in die Wiese gerammt

Holzpfosten der Grobabsteckung

Bedauerlicherweise hatte der Vermesser gerade kein Farb-Spray mehr dabei, um die Hölzer noch zu markieren, damit sie auch auffallen, aber ich glaube man erkennt sie auch so 😉

Jetzt haben wir (von der Drohne aus gesehen) endlich die verbindlichen Eckpunkte vom Haupthaus. Das läd ja förmlich dazu ein einmal den Plan vom Haus über die Punkte zu legen. So bekommt man schon einen recht genauen Eindruck von der späteren Lage.

Grundriss anhand der Eckpunkte von der Grobabsteckung

Auffällig ist dabei auf jeden Fall, dass wir auf Garten nicht ganz so viel Wert legen.

Im nächsten Schritt legen wir nun (auf dem Plan) mal die späteren Wege an und hoffen, dass man in Kürze statt der Simulation auch bereits die Schotter-Schicht und kurz darauf die Bodenplatte erkennen kann.

(tim)

So langsam könnte es losgehen

Das Haus ist fertig geplant, die Stadt hat alles genehmigt, Kreditverträge sind unterschrieben und die Grundschuld ist auch bestellt … das Grundstück wartet darauf in Kürze bebaut zu werden …

So sieht es heute noch aus …

Entwässerung … gar nicht so einfach

Wir haben es selbst versucht: Entwässeungsantrag heruntergeladen und nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt. sah eigentlich ganz gut aus und wir hatten ja auch jede Menge Pläne vorliegen. Es dauerte aber nicht lange, bis eine E-Mail mit einer „Checkliste“ vom Bauordnungsamt folgte. Da wir schon die Fragen nicht verstanden haben, kamen wir um professionelle Hilfe nicht herum.

Da OKAL diesen Bereich aber ohnehin übernimmt (was uns bis dahin nicht ganz klar war), haben wir unser Schicksal in die Hände von Experten Anderen (in dem Fall das Ingenieurbüro) gelegt. So würde es bestimmt funktionieren.

Allerdings bekamen wir nach dem erneuten Einreichen der unterlagen eine ähnliche Checkliste mit Bitte um Nachbesserung. Es scheint also nicht so ganz einfach zu sein.

Da längere Zeit keine Antwort kam, sind wir mit unseren Unterlagen zum Bauordnungsamt gegangen und wollten wissen, was wir noch ändern müssen oder welche Unterlagen noch fehlen. Die Mitarbeiterin schaute uns zuerst mit einem Blick an, der schon sagte „das verstehen Sie sowieso nicht, wenn ich es ihnen erkläre“, bevor sie dem Blick dann auch Worte folgen ließ. „Hier müssen Sie ein Gefälle errechnen, das maximal … bla … bla … und der Querschnitt … bla … bla … und außerdem …“ In einem stillen Moment haben wir vorsichtig unsere Unterlagen wieder zusammengerafft und uns freundlich bedankt. Verstanden hatten wir nichts.

Wir waren also weiterhin auf das Ingenieurbüro angewiesen.

Recht zügig bekamen wir nun auch nachgebesserte Unterlagen, die – soweit wir das mit der Checkliste abgeglichen haben – nun alles geforderte enthielt.

Unser Haus hat mehr Dachrinnen und Fallrohre, als andere Häuser Fenster haben. Auch vor und im Haus sind überall Leitungen, um das Wasser raus und wieder rein zu bekommen. Ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll, dass Schmutzwasser braun eingezeichnet ist – kann man sich jedenfalls gut merken. Wenn man zu lange auf die braunen Linien schaut, hat man jedoch das Gefühl, dass sie nicht gut riechen 😉

Dazu kommen dann noch Drainage, Zisterne, Rückstauventile, Dachbegrünung, … das sieht dann in Ausschnitten aus, wie in den nachfolgenden Plänen …

Anschluss an das Kanalsystem
Überall Abwasser

Drücken wir mal die Daumen, dass nun im 3. Anlauf alles passt. Wäre schon toll einen Stempel auf den Antrag zu bekommen, der das genehmigt.

(tim)